Wie aus dem Bilderbuch.
Der Jahrgang 2025
Es ist geschafft!
Zwischen 3. und 30. September haben wir wunderschöne, gesunde und knackige Trauben von den Rebstöcken geerntet. Ein schöner Jahrgang wie selten zu vor. Folgend erzählen wir euch, wie es dazu kam:
Neudegg, 3. Oktober 2025. Begonnen hat in diesem Jahr alles am 3. September. Bei morgendlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sind wir gemeinsam mit unseren langjährigen LesehändenFreiwilliges Engagement in Österreich 2022 – Krzystof, Konrad, Michal, Kamila, Teresa, Bozena, T. Gerti und O. Pepi – ausgerückt, um etwas zu starten, das uns bis Dienstag, 30. September, große Freude bereiten würde: Die Trauben des Jahrganges 2025 in den Keller zu bringen.
Warum wir diese Freude in diesem Jahr so besonders betonen? Es war so: Die ersten Monate des Jahres 2025 waren recht kalt und trocken. Im Frühling ging’s mit durchschnittlichen Temperaturen weiter, wobei sich der Mai eher kühl und der Juni schon recht warm präsentierten. In Bezug auf die Niederschläge fiel ausschließlich März als recht nasser Monat auf. Ansonsten war es bis zur Lese recht trocken – wenn Regen, dann immer wieder ein bisschen, keine großen Mengen auf einmal. Die Blüte hat etwas später als im Vorjahr begonnen, war aber recht schnell abgeschlossen und die kontinuierliche Abswechslung zwischen Regen und Sonne begünstigte ein langsames, stetiges Wachstum. Diese Kontinuität wurde darüber hinaus gefördert von hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, selbst in den Sommermonaten Juli und August fielen die Temperaturen stark ab, sobal die Sonne unterging. Zusammengefasst kann man sagen: Das Jahr war recht trocken bei mittleren Temperaturen und ohne große Wetterumschläge.
Im September haben wir dann gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Denn seit Jahren ist es unsere Bestrebung, elegante Weine zu keltern, die sich nicht üppig aufdrängen, sondern die leicht und fein über den Gaumen tänzeln – der richtige Lesezeitpunkt ist dafür das Um und Auf. Die Wetterkapriolen im letzten Jahr (man erinnere sich an die unglaublichen Regenmengen vom 2. Septemberwochenende und an die große Hitze davor sowie danach) haben uns damals vor große Herausforderungen gestellt. Es ist schon eine Erleichterung, wenn dann ein Jahr später die Trauben so gesund, so balanciert, so strahlend an den Stöcken hängen. Die Chance, die uns die Natur in diesem Jahr gegeben hat, haben wir ergriffen und geschnippelt was das Zeug hält – bis schließlich am 30. September alles im Keller war.
Und dort hat Stephan gepresst, geputzt und den Mosten gut zugeredet – was das Zeug hält! Die Gärung verläuft zügig, ein bisschen experimentiert hat Stephan auch wieder.
Das Resultat: Wir erwarten frische, lebendige Weine, und angenehmen Alkoholgehalt zwischen 9 und 13 % Vol. Wir teilen unsere Freude gerne und sobald verkostet werden kann, geben wir euch Bescheid! Also, bleibt neugierig und lasst euch überraschen!